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Wie die Regierung verlauten ließ, wird es den vor zwei Jahren eingeführten Handwerkerbonus auch 2016 und 2017 geben. Insgesamt stehen dafür 40 Millionen Euro zur Verfügung. Es gilt wie gewohnt: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst.

Die Ergebnisse der Evaluierung dürften überzeugt haben. Der Handwerkerbonus wird fortgesetzt, die Regierung füllt sogar zehn Millionen mehr in den Fördertopf.

Mehrwertsteuer zurückholen

Die Idee dieser speziellen Förderung war und ist, durch eine steuerliche Absetzbarkeit der Handwerkerleistungen die Schwarzarbeit einzudämmen und gleichzeitig die Wirtschaft wieder anzukurbeln. Rückerstattet werden bis zu maximal 600 Euro pro Jahr und Antragsteller für Renovierung, Erhaltung und Modernisierung von Häusern und Wohnungen. Sie können also Handwerkerleistungen bis zu 3.000 Euro einreichen.

WKO freut sich über Fortsetzung

Die Aktion wurde von Anfang an sehr gut angenommen, die Förderpots waren in den bisher laufenden Jahren rasch geleert. Laut Wirtschaftskammer Österreich haben bisher über 60.000 ÖsterreicherInnen den Handwerkerbonus in Anspruch genommen. Sehr erfreut zeigt sich deshalb auch Maria Smodics-Neumann, Obfrau der Sparte Gewerbe und Handwerk in der Wirtschaftskammer Wien, über die nun beschlossene Verlängerung bis Ende 2017: „Der Handwerkerbonus ist ein wichtiger Konjunkturtreiber für die heimischen Unternehmerinnen und Unternehmer aus dem Gewerbe- und Handwerksbereich.“

Und auch die Bundesinnung Bau, die sich von Anfang an stark gemacht hat für den Handwerkerbonus, begrüßt den Regierungsbeschluss. Bundesinnungsmeister Hans-Werner Frömmel: „Der Handwerkerbonus unterstützt private Haushalte, fördert die Wertschöpfung im eigenen Land, sichert dem Fiskus Steuereinnahmen und trägt wesentlich zum  Kampf gegen die Schwarzarbeit, welche einen großen volkswirtschaftlichen Schaden in Österreich verantwortet, bei!“

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Quelle: wohnnet.at