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Mit etwas Zeitverzögerung entsteht nun in Putzleinsdorf der neue Lagerhaus-Standort doch recht rasch.

Mit Beginn der Gartensaison im Frühjahr soll es schon im kommenden Jahr losgehen. Der Spatenstich für den Neubau an der Glotzinger Kreuzung zwischen Lembach und Putzleinsdorf ist schon einmal geglückt. Am Lagerhaus-Standort in Lembach sei ein Ausbau für die Zukunft nicht möglich. „Eine Revitalisierung wäre einfach zu teuer und außerdem gibt es keine Erweiterungsmöglichkeit“, begründet Lagerhaus-Geschäftsführer Martin Obernberger den Neubau außerhalb des Ortszentrums. Das Grundstück umfasst beinahe einen Hektar. In den nächsten Monaten soll hier ein 600 m2 großer Markt samt 150 m2 Freigelände entstehen. Eine Tankstelle und eine Ladestation für Elektro-Autos sollen ebenfalls gebaut werden.

Eröffnung im Frühling

„Der Markt wird zwar kleiner als in Rohrbach- Berg, verfügt aber über ein ähnliches Produkt-Sortiment“, verrät Obernberger. Einer der Schwerpunkte liegt naturgemäß in der Landwirtschaft: Futtermittel oder Getreide werden in Boxen gelagert. Auch Baustoffe soll es geben. Die Lagerhaus-Genossenschaft Rohrbach investiert um die drei Millionen Euro in den neuen Standort, der knapp ein Drittel des ganzen Genossenschaftsgebietes abdecken soll. Was die Gemeinde freut: Es entstehen auch Arbeitsplätze. Der bestehende Personalstand von sechs Personen wird auf zehn Mitarbeiter aufgestockt. Die Baufirmen Kumpfmüller und Resch sollen den Bau fristgerecht bis zur Eröffnung abliefern – ein ambitioniertes Ziel: Geplant ist diese nämlich im April 2017. Natürlich müsse der Winter einen reibungslosen Bau auch zulassen. Bürgermeister Bernhard Fenk freut sich natürlich über den neuen Betrieb in seiner Gemeinde und hofft gleichzeitig auf eine Entschärfung der Glotzinger Kreuzung. „Seit die Straße gebaut wurde, gibt es Diskussionen. Das Lagerhaus wird die Situation nicht verschärfen, aber eine Lösung gehört her“, spricht er vom Bau eines Kreisverkehrs. Bevor allerdings nicht die Umfahrung Peilstein realisiert werde, sei eine Finanzierung für dieses Straßenprojekt allerdings mehr als fraglich. Fenk hofft auf eine Finanzierungsplan gegen Ende der Legislaturperiode.

(Quelle: nachrichten.at)